Bastille - Marais

Place de la Bastille
Die Bastille existiert heute nicht mehr. In der Mitte des Platzes befindet sich heute die "Colonne de Juillet", die an die Opfer der Revolution von 1789 erinnern soll. Unter Kardinal Richelieu wurde die Bastille zum Staatsgef�ngnis, in dem viele Franzosen auf Gehei� des K�nigs gefangengehalten wurden.

Der Sturm auf die Bastille, der am 14. Juli 1789 stattfand, war der Beginn der Franz�sischen Revolution und das ehemalige Gef�ngnis wurde schnell abgetragen. Nicht einmal kleine �berreste sind heute mehr sichtbar.

Neues Wahrzeichen ist die Op�ra de la Bastille. Der Bau des gro�en modernen Glasbaus brachte neuen Schwung in das Viertel. Viele K�nstler, Galerien und vor allem In-Lokale und Kneipen lie�en sich hier nieder.

Das Bastille-Viertel ist ein idealer Ort f�r alle Nachtschw�rmer, f�r jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Rue de Lappe beherbergt u.a. den Nachtclub Balajo, wo bereits in den 30er Jahren Ber�hmtheiten wie Edith Piaf auftraten.

Marais

Das Marais liegt zwischen dem dritten und dem vierten Arrondissement und ist eines der sch�nsten Viertel von Paris. Den Namen erhielt es von den S�mpfen (marais = "Sumpf"), die bereits im 13. Jahrhundert trockengelegt wurden, um die Gegend f�r die Landwirtschaft nutzen zu k�nnen. Die Zeit zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert war die Glanzzeit des Viertels. F�rsten, Kardin�le, H�flinge und Landadel lie�en sich hier nieder. Ihre sogenannten H�tels ( die Stadtpal�ste der oberen Schichten ), existieren teilweise noch heute. Der Adel wechselte schlie�lich im 18. Jahrhundert seinen Wohnsitz und zog nach Faubourg Saint-Germain oder Versailles. "Normalb�rger" kamen ins Marais.

Heute ist das Marais eines der wenigen Viertel von Paris, die noch immer vorrevolution�re Architektur aufzeigen. Die gr��te j�dische Gemeinschaft wohnt hier.

Hier ist immer etwas los: vor allem nachts hat sich das Marais zu einem sehr beliebten Treffpunkt besonders bei den j�ngeren Generationen entwickelt. Stra�enk�nstler finden sich an jeder Ecke. Abends tummelt sich hier ein Gro�teil der Gay-Szene von Paris.



Place des Vosges

Einer der sch�nsten Pl�tze von Paris im Marais, umgeben von 38 ehemaligen Adelsresidenzen. In der Mitte befindet sich ein Reiterstandbild von Ludwig XIII. Erbaut wurde er zwischen 1605 und 1612 unter Heinrich IV und nannte sich damals Place Royale. Viele Turniere, Hochzeiten, auch Duelle wurden hier abgehalten.

Im 18. Jahrhundert erhielt der Platz seinen heutigen Namen. Heute befindet sich ein Park und Spielplatz in der Mitte. Es ist ein perfekter Ort, um dem L�rm der Gro�stadt zu entkommen. Man kann sich unter B�umen entspannen und dem Pl�tschern des Springbrunnens lauschen. Victor Hugo lebte hier von 1832 bis 1848 (Hausnummer 6).

Forum des Halles

Les Halles, ehemals grosse Markthallen, wo die Pariser Lebensmittelm�rkte zwischen 1110 und 1969 stattfanden, wurden in den Vorort Rungis verlegt. Heute steht hier das Forum des Halles, ein riesiges unterirdisches Einkaufszentrum, das im High-Tech-Stil mit viel Glas und Chrom in den 70er Jahren erbaut wurde. Es erstreckt sich �ber vier Etagen und beherbergt unz�hlige Gesch�fte, die f�r ihre guten Preise bekannt sind und daher auch viele K�ufer aus den Pariser Vororten anziehen. Die gute Verkehrsanbindung tut ihr �briges.
Auf dem Dach des Forum des Halles l�dt eine beliebte Parkanlage zur Erholung ein. Die Eglise Saint Eustache, eine der gr��ten Kirchen von Paris, befindet sich hier. Besonders in den Sommermonaten zeigen Stra�enk�nstler ihr K�nnen, vor allem am Square des Innocents, um den Renaissance-Brunnen Fontaine des Innocents (1549) herum.
Ile Saint-Louis

Diese kleine Insel ist eine Welt f�r sich. Nur wer sich nicht von den hohen Mietpreisen abschrecken l�sst, leistet sich hier eine ruhige Wohnung. Neben zahlreichen Restaurants, Hotels, Boutiquen gibt es hier das beste Eis der Stadt. Bei Berthillon k�nnen Sie schlemmen und geniessen (Unser Geheimtipp: Cassis). Einen Spaziergang sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen. Die Seine-Quais verstr�men ein unbeschreibliches, angenehmes Flair. Die Ile St.-Louis ist Paris, das Paris der Tauben, der Verliebten und der Angler. Im Sommer finden sich viele Sonnenanbeter ein, die sich am Ufer der Seine ausstrecken.
Ile de la Cit� Sie ist nicht nur wegen der Kathedrale N�tre-Dame ber�hmt, dem Hauptanziehungspunkt f�r Touristen. Die Ile de la Cit� ist der Ursprung von Paris. Als erste besiedelten sie die Kelten, es folgten die R�mer. Das "Lutetia Parisiorum", das der Stadt dann den Namen Paris gab, war erstanden. Hier finden Sie auch die Conciergerie sowie die wundersch�ne K�nigskapelle Sainte-Chapelle mit ihren eindrucksvollen bunten Glasfenstern. Ein Bummel �ber die Insel lohnt sich allemal. An der Spitze befindet sich ein kleiner Park, ideal zum Erholen unter schattenspendenden B�umen mit Blick auf die Seine. An den Wochenenden kommen viele K�nstler auf die Insel, ebenso eine Unmenge von Touristen.

N�tre-Dame
Diese Kathedrale ist ein wunderbares Beispiel f�r die gotische Architektur. N�tre-Dame wurde zwischen 1163 und 1345 erbaut. Es wurden einige Dissymmetrien eingebaut, um dieses Gotteshaus nicht monoton erscheinen zu lassen. Ein Aufstieg auf einen der zwei T�rme lohnt sich auf jeden Fall. Lassen Sie sich nicht von den Touristenmassen abschrecken. Der Blick �ber ganz Paris wird Sie belohnen. Er ist einmalig!

Friedhof P�re Lachaise : Der am meisten besuchte Friedhof auf der ganzen Welt ist der "Cimeti�re du P�re Lachaise", der 1805 angelegt wurde. Er wirkt durch die geschm�ckten Steingr�ber, die manchmal an kleine Kapellen und H�user erinnern, eher wie ein Garten als ein Prominentenfriedhof. Mehr als eine Million Menschen sind hier begraben, darunter der ber�hmte Komponist Chopin, die Schriftsteller Moli�re, Appolinaire, Oscar Wilde, Balzac, Marcel Proust, Gertrude Stein und Colette, die K�nstler David Delacroix, Pissaro, Seurat, die Schauspielerin Sarah Bernhardt, die S�ngerin Edith Piaf, ... Viele junge Besucher kommen hierher, um das Grab des Rockstars Jim Morrison, S�nger der Doors, zu besuchen. Er starb 1971 an einer �berdosis Drogen.

Parc de la Villette : im Nordosten von Paris gelegene moderne Anlage mit weiten Gr�nfl�chen, die sich entlang des Canal de l'Ourcq (der Fortf�hrung des Canal Saint Martin) zieht. Diese 30 Hektar Gras, B�ume, Themeng�rten, Skulpturen, Spazierwege, Br�cken und modernen Geb�ude wurden 1993 von dem Schweizer Bernard Tshumi entworfen. Die Cit� des Sciences et de l'Industrie erinnert an das Deutsche Museum in M�nchen.

G�ode : Die G�ode, eine riesige, silberne, die Sonne reflektierende Kugel ist ein 180�-Kino, wo jede Stunde speziell entworfene Filme vorgef�hrt werden.

Parc des Buttes Chaumont : Viele empfinden diesen Park als den sch�nsten und unerwartetsten in ganz Paris. Um 1860 wandelte der Stadtplaner Baron Haussmann dieses h�gelige Gebiet in eine Art englischen Garten um. Es entstand ein See, in dessen Mitte sich eine Insel aus echten und k�nstlichen Steinen befindet, auf der ein r�mischer Tempel steht. Ein Wasserfall ergie�t sich in den See. Br�cken f�hren zu der Insel. Im Sommer kann man dort Boote mieten. Die Spazierg�nger wissen die gr�ne Lunge in Paris zu sch�tzen und nehmen Sonnenb�der. F�r die Kinder gibt es ein Puppentheater und die M�glichkeit zu reiten.

Canal Saint-Martin : Der Kanal ist f�nf Kilometer lang, entstand im Jahre 1825 und bot eine Abk�rzung f�r die Schifffahrt auf der Seine. Einige Eisenfabriken und Eisenhandlungen �berlebten entlang des Quai des Jemmapes. Hier befindet sich auch das legend�re Hotel du Nord, das dem Film von Marcel Carne's in den dreissiger Jahren den Namen gab. Von den schattigen Quais aus kann man Angler beobachten und �ber die eisernen Fussg�ngerbr�cken schlendern.

Carnavalet - Museum (22, rue de S�vign�, M St-Paul) : Das Geschichtsmuseum von Paris befindet sich in zwei H�usern: dem Hotel Carnavalet (16. Jahrhundert, im Renaissance-Stil), fr�her einmal Heim der Schriftstellerin Madame de Sevigne (sp�tes 17. Jahrhundert), und dem Hotel Le Peletier de Saint Fargeau (17. Jahrhundert). Dieses Museum besitzt die wichtigste Sammlung von Dokumenten, Bildern, B�chern und anderen Objekten zur Franz�sischen Revolution.

Picasso-Museum (5, rue de Thorigny), M St-Paul) : Hier sehen Sie Graphiken, Bilder, Keramikarbeiten, Zeichnungen und Skulpturen von Picasso (1881-1973), die seine Erben der franz�sischen Regierung schenkten, um die Erbschaftssteuer zu umgehen. Auch einige St�cke der Picasso-eigenen Sammlung sind hier ausgestellt, z.B. Werke von Braque, Cezanne, Matisse und Degas.

Centre Georges Pompidou (auch Centre Beaubourg, 11, avenue du President-Wilson, M I�na): Dieses Zentrum zeigt moderne und zeitgen�ssische Kunst. Es wird sehr gerne besucht, da oft sehr interessante tempor�re Ausstellungen stattfinden. Der Vorplatz zieht Stra�enk�nstler, Musiker, Jongleure und viele Schaulustige an.

H�tel de Ville : Das Rathaus von Paris wurde im Neo-Renaissance-Stil zwischen 1874 und 1882 wiederaufgebaut, nachdem es w�hrend der Pariser Kommune von 1871 zerst�rt wurde. Die Fassade ist mit 108 Statuen von bemerkenswerten Pariser Pers�nlichkeiten geschm�ckt. Nachts erstrahlt es im Lichterglanz.

La Samaritaine: Vom Dach dieses gro�en Kaufhauses (1, Rue de la Monnaie, n�rdlich der Pont Neuf) hat man einen herrlichen Rundumblick �ber die ganze Stadt! Vers�umen Sie dies auf keinen Fall! Dort, im 11. Stock, befindet sich eine gro�e Orientierungskarte, aus der genau ersichtlich ist, was Sie gerade sehen. Eine Etage tiefer k�nnen Sie sich im Cafe erholen.