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Opéra - Louvre Louvre Dieses gewaltige Gebäude wurde um 1200 als Festung erbaut und Mitte des 16. Jahrhunderts zum königlichen Palast umgestaltet. 1793 wurde er in ein öffentliches Museum umgewandelt. Als Teil von Mitterands "grands projets" wurde der Louvre in den 80er Jahren modernisiert und die 21-Meter hohe Glas Pyramide erbaut. Zuerst als Fehler angesehen, genießt die Pyramide immer größeres Ansehen. Die über 300 000 Exponate ziehen grosse Besucherströme an. Die Ausstellungen des Louvre teilen sich auf in die orientalische, ägyptische, griechische, etruskische und römische Sammlung, Skulpturen, Kunsthandwerk, Gemäldesammlung und Graphiken. Wer kennt sie nicht, die Mona Lisa, die Venus von Milo und viele andere berühmte Kunstwerke. Für den Besuch des Louvre sollte man sich ganz viel Zeit nehmen und sich nicht alles auf einmal vornehmen. Jardin des Tuileries : André Le Nôtre, der auch die Gärten des Schlosses von Versailles entwarf, kümmerte sich in der Mitte des 16. Jahrhunderts um den Bau dieses Gartens. Die feine Pariser Gesellschaft traf sich dort zum Flanieren in ihrem besten Sonntagsstaat. Am 10. August 1792, nach der Flucht von Louis XVI und seiner Familie vom Louvre durch die Tuileries, metzelten aufgebrachte Revolutionäre die Schweizer Garde (die Palastwache) hier nieder. Einen kurzen Abstecher ist der Park allemal wert. Am Ende der Tuilerien befindet sich der Place de la Concorde, als einer der schönsten Plätze betrachtet. Musée des Arts Decoratives : Das Museum der Dekorativen Künste (107, rue de Rivoli) befindet sich im Westteil des Louvre. Zu sehen gibt es eine Sammlung von Möbeln, Keramiken, Schmuck, Glas und anderen Kunstobjekte des Mittelalters, der Renaissance, der Zeit von Louis XIV und Louis XV, des 19. Jahrhunderts und der Perioden der Art Nouveau und Art Deco. Palais Royal : Diesen Palast bewohnte der junge Louis XIV um 1640. Er befindet sich an der Nordseite des Louvre. Mit dem Bau wurde im 17. Jahrhundert unter Kardinal Richelieu begonnen, der Grossteil datiert aber aus dem 18. Jahrhundert. Heute befinden sich dort einige wichtige Institutionen, wie der Conseil d'Etat (Staatsrat), der Conseil Constitutionnel (Verfassungsrat) und das Kulturministerium. Opéra Die grandiose Opéra Garnier ist eine extravagante Kreation des zweiten Kaiserreichs. Sie öffnete erst 1875, fünf Jahre nach dessen Zusammenbruch. Das große Treppenhaus, das beeindruckende Foyer, das Vestibül, und das Auditorium - ideal zum Sehen und Gesehen werden! Sie werden staunen! Begutachten Sie die feinen Gobelins, Mosaiken, die Decke gemalt von Chagall und den sechs Tonnen schweren Kronleuchter, der 1896 von der Decke stürzte. Seit 1989, dem Jahr der Neueröffnung der Opéra de la Bastille fanden die meisten Opernaufführungen dort statt. Die Opéra Garnier beschränkt sich hauptsächlich auf Ballett. Place Vendôme : An diesem exklusiven Platz befindet sich das Hotel Ritz und teure Boutiquen wie Cartier. In der Rue de Castiglione und die Rue de la Paix findet man ebenfalls viele Juweliergeschäfte. Der Platz mit seinen Gebäuden wurde zwischen 1687 und 1721 erbaut. Im März 1796 heiratete Napoleon Josephine im Haus Nummer 3. Hier befindet sich seit 1815 das Justizministerium. |